Bordelais
Weinland an Garonne und Dordogne.

Das Bordelais ist Weinland, und das prägt alles: die Farbe der Häuser (Kalkstein, honiggelb), die Form der Landschaft (Reihen bis zum Horizont) und den Rhythmus des Jahres (Lese im September, Stille im Winter).
Östlich von Bordeaux, wo die Gironde ins Lot-et-Garonne übergeht, wird es ländlicher, als die großen Châteaux vermuten lassen. Kleine Weingüter, Bastiden aus dem 13. Jahrhundert, Märkte, auf denen man mit dem Winzer über seinen Wein spricht statt mit seinem Vertrieb. Die Dordogne ist nicht weit, und mit ihr die Landschaft, die Franzosen meinen, wenn sie „campagne" sagen.
Bordeaux selbst hat sich in zwanzig Jahren von einer grauen Hafenstadt zu einer der schönsten Städte Frankreichs gemacht. Ein Tag reicht; das Land dahinter braucht mehr.
Das Bordelais ist Frankreich mit Weinkeller.
Wir empfehlen das Bordelais nicht für Château-Touren, sondern für ein Haus, in dem man bleibt. Manoir Laurette ist so ein Haus: ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, fünf Zimmer voller Fundstücke, ein Naturweinkeller und ein Hot Tub im Garten. 2026 gibt es das Haus nur im Ganzen — für eine Gruppe von Freunden ist das die beste Nachricht des Jahres. Kommt zur Lese im September oder im Mai, wenn die Reben austreiben. Im August ist Frankreich im Urlaub und das Bordelais auch.



