Kykladen
Trockene Hügel, Wind und das leere Blau.

Die Kykladen sind das Griechenland, das jeder im Kopf hat: weiße Würfel, blaue Türen, Wind, ein Meer, das nur dort so aussieht. Santorin und Mykonos haben das Bild verkauft. Die kleineren Inseln haben es behalten.
Antiparos liegt eine Zehn-Minuten-Fähre von Paros entfernt und hat sich entschieden, klein zu bleiben: ein Hafenort mit einer Gasse, ein venezianisches Kastell, Strände, zu denen man läuft, und Hügel, auf denen nichts steht außer Thymian und ein paar Ziegen. Dass hier seit Jahren Leute Häuser kaufen, die es sich leisten könnten, überall zu kaufen, sagt etwas über die Insel — und die Insel sagt nichts darüber.
Der Wind, der Meltemi, weht im Juli und August. Dann sind die Kykladen laut. Davor und danach sind sie das, was man sich vorgestellt hat.
Antiparos ist die Kykladen ohne Kulisse.
Wir empfehlen Antiparos Leuten, die Mykonos einmal gemacht haben und nie wieder. The Rooster liegt über der Bucht Livadia auf zwölf Hektar Hügel: 17 Suiten und Häuser mit eigenem Pool, eine Farm, die das Restaurant versorgt, und ein Spa, das den Begriff Wellness nicht braucht. Es ist teuer, und es ist das Haus, das auf dieser Insel Sinn ergibt. Kommt Ende Mai oder im September. Bucht die Fähre ab Piräus, nicht den Flug — die sieben Stunden sind Teil der Sache.



