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Oaxaca

Mezcal, Lehm und die lange Pazifikküste.

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Oaxaca

Oaxaca ist der Bundesstaat, in dem Mexiko am dichtesten ist: sechzehn indigene Sprachen, die beste Küche des Landes, Mezcal aus Dörfern, die ihn seit Jahrhunderten brennen, und eine Hauptstadt, die aussieht, als hätte jemand die Farben aufgedreht.

Die Stadt Oaxaca ist barock und grün, mit Santo Domingo als Kirche, die den Maßstab setzt, und Märkten, auf denen man Mole in sieben Farben kauft. Mitla und Monte Albán, die Ruinen der Zapoteken, liegen eine Stunde entfernt. Das Handwerk — Textilien aus Teotitlán, schwarze Keramik aus Coyotepec — ist nicht folkloristisch, sondern lebendig.

Sieben Stunden südlich, über die Sierra, liegt Puerto Escondido am Pazifik: Surfer, Fischerboote, und seit einigen Jahren Häuser, die Architekten wie Alberto Kalach dort hingesetzt haben, als wäre die Küste ein Ausstellungsraum.

Oaxaca ist zwei Reisen. Man sollte beide machen.

Notizen der Redaktion

Wir empfehlen Oaxaca Leuten, die Mexiko-Stadt gemacht haben und jetzt das Land wollen, das dahinter liegt. In der Stadt: Otro Oaxaca, gegenüber von Santo Domingo, ein Neubau aus Ziegel und Altholz hinter historischer Fassade, mit Pool auf dem Dach. An der Küste: Hotel Terrestre, vierzehn Villen ohne Klimaanlage, vollständig solar, neben der Casa Wabi — ein Haus, das die Hitze annimmt statt sie zu bekämpfen. Kommt zwischen November und März. Der Día de los Muertos Anfang November ist in Oaxaca das, was er sein soll — und entsprechend voll.

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