Dalmatien
Altstadt, Palast, Meer.

Split ist eine Stadt, die in einem Palast lebt. Diokletian ließ ihn um 300 nach Christus als Altersruhesitz bauen; als Rom fiel, zogen die Leute in seine Mauern und bauten dort weiter. Heute sind die Gassen der Altstadt die Korridore des Palastes, der Peristyl ist der Marktplatz, und im Keller stehen die Gewölbe, die das alles seit 1.700 Jahren tragen.
Davor die Riva, die Promenade mit Palmen, auf der die Stadt abends flaniert. Dahinter der Marjan, ein bewaldeter Hügel mit Buchten, den man in einer Stunde umrundet. Und vor der Küste die Inseln: Brač, Hvar, Vis — jede eine Fähre und eine Welt entfernt.
Dalmatien ist im Juli überfüllt und im Oktober perfekt. Das Wasser ist noch warm, die Kreuzfahrtschiffe sind weg, und in den Konobas gibt es wieder Platz.
Split ist der Hafen, von dem aus man Dalmatien versteht.
Wir mögen Split als Basis: zwei Tage Stadt, dann Inseln, dann wieder Stadt. Hotel Venturo liegt zehn Minuten vom Palast: klein, ruhig, mit Garten und Pool, ein Rückzug vom Sommer, der in Split hart sein kann. Für alle, die in der Stadt wohnen, aber nicht in der Gasse. Kommt Ende September. Fahrt nach Vis, wenn ihr eine Insel wollt, die noch nicht fertig ist.



