Soča-Tal
Der türkisgrüne Fluss unter den Julischen Alpen.

Die Soča ist ein Fluss, dessen Farbe man nicht glaubt, bis man davorsteht: ein Türkis, das aus dem Kalk der Julischen Alpen kommt und in Schluchten, Becken und Stromschnellen durchs Tal nach Süden läuft. Das Tal ist eng, die Berge steil, und in den Dörfern — Bovec, Kobarid, Tolmin — erinnert man sich an den Ersten Weltkrieg, der hier an der Isonzofront tobte.
Heute ist das Tal ein Ziel für Leute, die draußen sein wollen: Kajak, Wandern, Fliegenfischen, Radfahren. Und für Leute, die essen wollen. In Kobarid hat Ana Roš aus der Hiša Franko eines der besten Restaurants der Welt gemacht, mit Produkten aus einem Tal, das vorher niemand kannte.
Oberhalb von Kobarid, auf tausend Metern, liegt Livek — ein Dorf an der Grenze zu Italien mit Blick auf die ganze Kette.
Das Soča-Tal ist die Alpen, wie sie in Österreich nicht mehr sind: leer, wild, bezahlbar.
Wir empfehlen das Soča-Tal Paaren, die Berge und Küche in einem Wochenende wollen und dafür nicht nach Südtirol fahren. Nebesa in Livek: vier Chalets für je zwei Personen, auf einer Terrasse über dem Tal, mit drei Saunen und einem Keller, aus dem man sich selbst bedient. Die Familie ist mit der Hiša Franko verwandt — man merkt es am Frühstück. Kommt im Juni, wenn die Soča Hochwasser hat, oder im Oktober, wenn die Buchen im Tal brennen. Reserviert die Hiša Franko vor dem Chalet.




