Katalonien
Girona, Costa Brava und das Hinterland.

Girona ist die Stadt, die Barcelona-Besucher auf dem Weg zur Costa Brava liegen lassen. Wer anhält, findet eine Altstadt aus Stein, eine Kathedrale mit der breitesten gotischen Kirchenschiff der Welt, ein jüdisches Viertel, das 600 Jahre alt ist, und den Onyar mit seinen bunten Häusern, die auf jedem Foto sind, weil sie es verdienen.
Und dann die Rocas. Drei Brüder, ein Restaurant, das mehrfach zum besten der Welt gewählt wurde — El Celler de Can Roca —, und eine Stadt, die dadurch zu einem Ziel für Menschen wurde, die wegen des Essens reisen.
Das Hinterland — Empordà, Garrotxa — ist Katalonien in Reinform: Vulkanhügel, Steindörfer, Dalí in Figueres, die Buchten der Costa Brava eine halbe Stunde entfernt.
Girona ist eine Kleinstadt, die groß denkt. Zwei Tage reichen, drei sind besser.
Wir schicken Leute nach Girona, die Barcelona schon gesehen haben und Katalonien jetzt wirklich sehen wollen. Hotel Casa Cacao ist das Haus der Rocas an der Plaça Catalunya: 15 Zimmer über Jordi Rocas Schokoladenmanufaktur, mit einer Dachterrasse, von der man die Altstadt überblickt. Man wohnt bei den Leuten, die die Stadt kulinarisch definiert haben. Kommt im Mai zum Blumenfest, wenn die Altstadt bepflanzt ist, oder im Oktober. Den Celler ein Jahr vorher reservieren — oder gar nicht und stattdessen in die Bars der Rambla gehen.



