Salzburger Land
Berge, die man vom Bett aus sieht.

Leogang liegt in einem Seitental des Pinzgaus, unter den Leoganger Steinbergen — einem Kalkmassiv, das aussieht, als wäre es aus den Dolomiten hierher versetzt worden. Das Tal ist kurz, eng und endet in einer Wand.
Das hat das Dorf vor dem bewahrt, was Saalbach und Kitzbühel widerfahren ist. Es gibt Skilifte, ja, und im Winter Betrieb. Aber Leogang ist ein Bauerndorf geblieben, in dem die Höfe noch Höfe sind und die Kirche das höchste Gebäude.
Im Sommer gehören die Steinberge den Wanderern und Kletterern, die Almen den Kühen, und der Asitz den Mountainbikern, die hier eine der ernsthaftesten Strecken der Alpen finden.
Das Salzburger Land ist groß und weitgehend austauschbar. Leogang ist es nicht.
Wir empfehlen Leogang Familien, die skifahren wollen, ohne im Après-Ski zu landen — und Paaren, die das Gegenteil eines Städtetrips suchen. Der Forsthofgut ist seit 1617 im Familienbesitz und hat sich trotzdem entschieden, kein Museum zu sein: Naturbadesee, Wald-Spa, eine Küche, die vom eigenen Hof lebt. Ein großes Haus, das sich klein anfühlt. Kommt im Januar für den Schnee oder im Juli für die Almen. Vermeidet die Osterferien.



