N° 001 · Vigiljoch · Südtirol, Italien · Südtirol

vigilius mountain resort

Nur per Seilbahn erreichbar — ein autofreies Refugium auf 1.500 m, von Matteo Thun in den Hang gelegt.

Zum Haus

Das Haus

Ein Hotel, das man sich bewusst erarbeiten muss. Keine Straße, kein schneller Check-in — stattdessen eine Seilbahn, die langsam durch den Wald nach oben gleitet. Oben angekommen verändert sich etwas: die Geräusche verschwinden, der Blick öffnet sich, und das vigilius liegt ruhig am Hang — fast so, als wäre es schon immer dort gewesen.

Vier Entscheidungen

The Build
Matteo Thun, 2003. Ein liegender Baumstamm aus Lärche, Lehm und Glas, quer in den Hang gelegt. Seit zweiundzwanzig Jahren hat niemand etwas ausgetauscht.

Matteo Thun · 2003

The Rooms
Vier Materialien, mehr nicht: Lärche, Lehm, Wolle, Glas. In der Bibliothek liegt kein Tablet, sondern ein Stapel Bücher, den jemand ausgesucht hat.

Matteo Thun

The Table
Vier Gänge im 1500, keine Karte. Äpfel, Bergkäse, Forelle, Vernatsch — was der Berg hergibt. Über „regional" wird nicht gesprochen, es steht auf dem Teller.

Vier Gänge, keine Karte · Südtirol, Nachbarhänge

The Cut
  • Keine Straße — nur die Seilbahn, acht Minuten
  • Kein Fernseher in den Zimmern
  • Keine Wahl beim Abendessen
  • Letzte Bahn 23 Uhr, danach ist der Berg zu

„Und deshalb sitzt am Nebentisch selten der Falsche."

Warum dieses Haus

Fünf Gründe, die bleiben

  1. 01Nur per Seilbahn erreichbar — der Weg ist bereits Teil des Erlebnisses.
  2. 02Architektur von Matteo Thun: horizontal am Hang, Glas zum Tal, Stille zum Berg.
  3. 03Autofrei, geräuschlos, ohne Ablenkung — echte Entschleunigung statt Marketing-Versprechen.
  4. 04Italiens erstes KlimaHaus-A-zertifiziertes Hotel, beheizt mit Biomasse aus der Region.
  5. 05Morgens Stille auf 1.500 m — nachmittags Meran, Palmen und mediterranes Leben.

Im Einzelnen

Was das Haus ausmacht

Eco, not Ego
01 / 03

vigilius mountain resort · Lana

Eco, not Ego

Architektur, die sich dem Berg unterordnet.

Entworfen nach dem Prinzip „Eco, not Ego“, fügt sich das vigilius nahtlos in seine Umgebung ein, statt sie zu beherrschen.

Das ganze Haus

Zimmer

2 Kategorien

Zimmer

36 m²

2 Personen

Zimmer

Großflächige Glasfronten geben den Blick auf eine unberührte Umgebung frei. Je nach Vorliebe zur Morgen- oder Abendsonne ausgerichtet, in unbehandeltem Lärchenholz, Lehm und Naturstein gehalten.

Talblick · Morgen- oder Abendsonne

Suite

72 m²

2–3 Personen

Suite

Doppelt so viel Raum, mit einer eigenen Stube. Dieselbe ruhige Materialsprache, mehr Weite — und Zeit, die langsamer vergeht.

Stube · weiter Bergblick

Wo es liegt

Das vigilius liegt auf dem Vigiljoch, einem autofreien Hochplateau oberhalb von Lana, auf etwa 1.500 Metern. Keine Straßen, kein Verkehr, keine Durchfahrt — nur Wald, Wege und Almflächen. Unten im Tal: Meran mit mediterranem Klima, Palmen, Promenaden und Thermen, eine seltene Mischung aus Alpen und Süden.

Wer dahintersteht

Das vigilius ist die Verwirklichung eines Kindheitstraums. Der Südtiroler Unternehmer Ulrich Ladurner wuchs im Blick auf das Vigiljoch auf und stellte sich einen Ort vor, an dem Natur und Selbstentdeckung verschmelzen. Gemeinsam mit Architekt Matteo Thun baute er ihn nach einem einzigen Prinzip — „Eco, not Ego“ — ein Haus, das sich dem Berg unterordnet, statt ihn zu beherrschen. Heute wird das Resort von Ingrid Ladurner und ihrem Team geführt, getragen von Verantwortung und Tradition. Innenarchitektin Christina Biasi-von Berg prägte den ruhigen, taktilen Charakter. Es bleibt familiengeführt und konsequent auf eine Idee ausgerichtet: Gastfreundschaft muss nicht laut sein.

Bilder

Das Haus, ohne Text

Reception and lobby in natural materials at vigilius mountain resort.
Library with larch wood and soft light at vigilius mountain resort.
The Vigiljoch cable car, the only access to vigilius mountain resort at 1,500 m.
Open mountain view through the glass fronts of vigilius mountain resort.
Winter landscape around vigilius mountain resort on the Vigiljoch.

The Cut

Keine Straße.

Nur per Seilbahn erreichbar — das autofreie Hochplateau auf 1.500 m ist die radikalste Form von Entschleunigung.

Kein Auto · Menü ohne Karte · Unter 50 Zimmer

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